Konsumenten wollen wissen woher das Brot auf dem Ladentisch stammt und wo die Kartoffeln gewachsen sind. Dazu braucht es die lückenlose Rückverfolgbarkeit in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen. Die Rückverfolgbarkeit beginnt mit der richtigen Sorte, garantiert durch zertifiziertes Saat- und Pflanzgut aus der Schweiz.

Dies haben die meisten Abnehmer erkannt und verlangen zu Recht bei Vertragsproduktionen zertifiziertes Saat- und Pflanzgut aus der Schweiz. 

 1. Qualität – staatlich geprüft

Strenge Normen sichern die Qualität des zertifizierten Saat- und Pflanzgutes. Die Einhaltung dieser Normen wird beim verwendeten Basissaatgut, bei der Feldbesichtigung und im Labor durch die Eidgenössischen Forschungsanstalten geprüft. Mit der staatlichen Zertifizierungsetikette ist die Sortenechtheit und –reinheit, eine hohe Keimfähigkeit und beste Gesundheit des Saat- und Pflanzgutes garantiert.

2. Ertragssicherheit dank gesundem Saatgut

Die Gesundheit und die hohe Keimfähigkeit des zertifizierten Saatgutes sichern einen schnellen und gleichmässigen Auflauf. Ein lückenloser Bestand mit kräftigen Pflanzen ist konkurrenzfähig gegenüber Unkräutern, weniger krankheitsanfällig und bildet die Grundlage für einen guten und qualitativ hochstehenden Ertrag.

 3. Fortschritt inbegriffen

Der Ertrag ist ein zentrales Merkmal bei der Beurteilung der Sortenleistung. Aber auch Pflanzengesundheit, Qualität und Düngeraufnahmevermögen sind von grosser Bedeutung für die Sortenleistung. Die Leistungssteigerungen der letzten 30 Jahre werden zu ungefähr der Hälfte dem Züchtungsfortschritt zugeschrieben. Ertragspotential, Qualität und Resistenzen werden laufend verbessert und können vom Landwirt preiswert mit Z-Saatgut eingekauft werden.

 4. Sorten – die Qual der Auswahl

Eine breite Palette von leistungsstarken Sorten wird als zertifiziertes Saat- und Pflanzgut angeboten. Aus diesem breiten Angebot kann der Landwirt in Abhängigkeit des Standortes, des Verwendungszweckes und der Absatzmöglichkeiten die geeigneten Sorten auswählen.

5. Zertifiziert – der Umwelt zuliebe

Mit zertifiziertem Saat- und Pflanzgut wird die Vermehrung von Krankheiten sehr effektiv eingeschränkt. Mit dem lücken-losen Aufgang und der zügigen Jugendentwicklung wachsen starke Pflanzen heran, die eine gute Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge aufweisen und die die Unkräuter erfolgreich konkurrenzieren. Dadurch wird der Einsatz von Spritzmitteln vermindert – zum Nutzen der Umwelt und zur Freude der Konsumenten. 

 6. Kostenvorteil dank zertifiziertem Saatgut

Mit zertifizertem Saat- und Pflanzgut spart man gleich doppelt: Einmal weil das Saatgut bestens keimt und frei von Unkrautsamen ist
   tieferer Aufwand für die Unkrautbekämpfung 
und das zweite Mal weil das Saatgut gesund und die Sorten resistent sind
   weniger Fungizide. 

7. Vom Profi für den Profi

Die Herstellung eines Qualitätsproduktes ist anspruchsvoll. Der Aufwand für fachmännische Vermehrung, Reinigung, Beizung, Verpackung, Lagerung und termingerechte Lieferung des Z-Saatgutes wird kostengünstig durch die Profis der Saatgutbranche übernommen.

8. Rückverfolgbarkeit als Prinzip

Jeder Z-Saatgutsack, jede Pflanzkartoffelpaloxe trägt eine offizielle Zertifizierungsetikette aus der die Herkunft des Produktes eindeutig hervorgeht. Diese Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprungszüchter garantiert dem Landwirt Qualität und Gewährleistung, dem Konsumenten Sicherheit.

9. Saatgut aus Bauernhand

Über 1'400 Landwirte sind im Schweizerischen Saatgutproduzentenverband zusammengeschlossen. Sie vermehren auf 9‘000 ha Ackerfläche Saat- und Pflanzgut. Mit der Verwendung von inländischem, zertifiziertem Saatgut wird die Schweizer Landwirtschaft zum Vorteil aller Produzenten unterstützt.

10. Der Zukunft verpflichtet

Mit den Lizenzerträgen arbeiten die Züchter an der übernächsten Sortengeneration. Die Lizenzen sind die einzige Einnahmequelle der Züchter und sichern daher die stetige Entwicklung von Sorten. Reisst diese Kette ab, so steht der Pflanzenbau bald ohne moderne, konkurrenzfähige Sorten und damit ohne Zukunft da.